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Kirchliche Festung Santa Caterina –
Església fortalesa de Santa Caterina |
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| Dieses Gebäude, welches
zu zwei Zwecken – der religiösen Bestimmung und der Verteidigung
- errichtet wurde, zählt zweifelsfrei zu den wichtigsten der
Gemeinde. Schon im Jahr 1562 empfahl der italienische Ingenieur
J.B. Antonelli zum Schutz gegen die ständigen Angriffe der
berberischen Piraten, die Kirche zu verfestigen.
Der Bau dieses majestätischen Gebäudes dauerte 35-40 Jahre
und wurde vollständig von den Bewohnern Teuladas (ca. 600 Menschen
im Jahr 1574) durch die Auflage von verschiedenen Steuern getragen.
Die Kirche besteht aus einem primitiven Bau und einer Reihe von
Erweiterungen, die vom 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit reichen.
Der einfache Teil der Pfarrkirche, aus dem 16. Jahrhundert, besteht
aus einem nach Osten orientierten Schiff, mit Altaren zwischen den
Gegenpfeilern, ein aus Kreuzbögen bestehendem Gewölbe
und einem fünfseitigen polygonalen Apsis mit besternter Kuppel.
Ca. im 18. Jahrhundert erfolgte die erste Erweiterung – die
Verlängerung des alten Grundrisses in Form eines lateinischen
Kreuzes - die defensiven Eigenschaften der Kirche als Festung verschwanden.
Zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert errichtete man die Kapelle
der Kommunion, sowie verschiedene Nebengebäude der Sakristei.
Der alte Rundturm wurde durch den neuen Glockenturm ersetzt. Der
neue sechseckige Glockenturm, erbaut aus Quadersteinen, hat am Fundament
einen Umfang von 24 Metern und ist 30 Meter hoch.
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Wallfahrtskapelle der göttlichen
Hirtin – Ermita Divina Pastora |
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Die Wallfahrtskapelle befindet sich neben der Pfarrkirche Santa
Catalina.
Der Zeitpunkt der Erbauung dieser Kapelle ist nicht bekannt, jedoch
dass sie 1861 renoviert wurde und die Glocke des Glockenturms in
den 70er Jahren des 19. Jahrhundert angebracht wurde.
1986 restaurierte man einen Teil der Fassade und der Abdeckung.
Die Wallfahrskapelle, mit ihrem flachen, spitzen Glockenturm, ist
barocken Stils, allerdings ist das Tor aus der Renaissance.
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Sala de Jurats i Justicies |
Im zweiten Jahrzehnt des XVII. Jahrhunderts,
zu einem Zeitpunkt urbaner, ökologischer und demographischer
Expansion der Stadt, wurde der Sala de Jurats i Justícies erbaut.
An der Dachraufe des Gebäudes können wir die Jahreszahl
1620, möglicherweise das Datum der Bau-Beendigung des Gebäudes,
erkennen.
In den nachfolgenden Epochen wurden Restaurierungen und Umgestaltungen
vorgenommen. Anfang des XX. Jahrhunderts wurden die Bögen der
Säulenhalle immer wieder zugemauert und wiedergeöffnet,
je nachdem welche Partei gerade an der Macht war.
Der Jurats i Justícies ist ein Beispiel bürgerlicher Architektur
des XVII. Jahrhunderts, er ist nach Süden orientiert und aus
Tuffstein gebaut. Der Grundriss ist rechteckig.
Im Jahre 1639 bekam das Gebäude aufgrund seiner günstigen
Lage eine Sonnenuhr.
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Wallfahrtskapelle Sant Vicent Ferrer
– Ermita Sant Vicent Ferrer |
In der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts,
1767, und den darauffolgenden Jahren wurde die Wallfahrtskapelle „Ermita
Sant Vicent Ferrer“ erbaut.
Im Jahre 1793 entwarf und malte Blai Estruc das ganze Innere der Kapelle
und am 29. März 1797 wurde sie von dem Rektor von Teulada, Dr.
Juan Martínez, gesegnet.
Die Wallfahrtskapelle hat einen rechteckigen Grundriss von 16 x
19m.
Es ist ein Bauwerk aus Sandstein mit einer bezeichnenden Kuppel
aus einer Kombination von bunten Dachziegeln (blau, grün, weiss),
die sich von dem makellosen Weiss der Wallfahrtskapelle besonders
hervorheben.
Auf dem Altar befindet sich ein Bildnis des Heiligen „Vinzenz
Ferrer“ aus dem XVI. Jahrhundert, sowie die Heiligenstatue
des Ewigen Vaters (eventuell der Rest eines primitiven Altaraufsatzes)
Neben der Wallfahrskapelle, in 17m Entfernung, befindet sich eine
kleine Kapelle mit pyramidenförmigen Dach. Laut Überlieferung
ist hier der Platz, an dem Vinzenz Ferrer predigte, als er sich
vom Volk verabschiedete. Im Inneren ist eine malerische Darstellung
dieses historischen Ereignisses aus dem Jahre 1985 (Werk der Künstlerin
Paloma Maynar).
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Wallfahrskapelle der Font Santa |
| Auf
der Strasse von Teulada nach Moraira befindet sich die Wallfahrtskapelle
der Font Santa, die dem heiligen Vinzenz Ferrer gewidmet ist.
Neben der eigentlichen Kapelle ist im gleichen Gebäude ein
kleiner Raum, in dem sich die Quelle befindet.
Laut
Überlieferung bewirkte hier im XV. Jahrhundert der heilige
Vinzenz Ferrer auf Bitten seiner Schwester Constança, die
in Teulada lebte, ein Wunder, indem er Wasser aus einem Stein sprudeln
liess. Seitdem rinnt Tropfen für Tropfen aus dieser Quelle,
ohne dass sich die Ergiebigkeit ändert, sei es in trockenen
oder regenreichen Jahren.
Rund um die Kapelle feiert man jährlich, am ersten Sonntag
des Monats Juli, das traditionelle Fest der Font Santa.
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